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SUMMARY:INTERNATIONALES COLLOQUIUM des Rumänischen Kulturinstituts Wien ZUR ANGEWANDTEN GERMANISTIK
DESCRIPTION:1040\, Argentinierstraße 39\, Rumänisches Kulturinstitut Wien \n\n\n\nVorbereitungsveranstaltung auf den MGV-Kongress in Bukarest. \n\n\n\nProgramm: \n\n\n\n14:15 – 14:45: UNI LEBEN UND WISSENSCHAFT (BE)TREIBEN IN WIEN UND BUKAREST.Wissenschaftskulturen im VergleichSORIN GADEANU\, Technische Bauuniversität Bukarest / Universität Wien \n\n\n\n14:45 – 15:30: RUMÄNIEN AUS ERSTER HAND: Q AND A RUNDE.Studentische Experten berichten über ihre ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Lehrerfahrungen in Bukarest\, Constanța und TemeswarROBERTA GHEȚE\, OVIDIU MISARĂȘ\, LION STEVE LEHRMANN\, IOSIF SEMOVIN\, Universität Wien \n\n\n\n15:30 – 18:30: Praktiken\, Medien und Orte gemeinschaftlichen literarischen Schreibensvom 18. bis ins 21. Jahrhundert mit den Mitgliedern des Nachwuchsnetzwerks Neugermanistik:KONZEPTION UND ORGANISATION: ANDREEA DINCA\, SORIN GADEANU\, LYDIA RAMMESTORFER \n\n\n\nWeitere Infos unter: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/AKT2PZ8iZeWXx8Z
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SUMMARY:Tagungs-Panel in Bukarest: "Dichter schreiben einsam". Praktiken\, Medien und Orte gemeinschaftlichen literarischen Schreibens vom 18. bis ins 21. Jahrhundert
DESCRIPTION:Panel des Vereins für Neugermanistik der Universität Wien in Zusammenarbeit mit demNachwuchsnetzwerk Neugermanistik am 7. Kongress des MitteleuropäischenGermanistenverbands (MGV) in Bukarest (Rumänien) \n\n\n\n„Weißt du\, wie die Dichter schreiben? Hast du je einen geseh’n? Dichter schreiben einsam.“ In der ersten Strophe von Engel fliegen einsam (2005) evoziert die mittlerweile weitgehend vergessene Popsängerin Christina Stürmer eine ebenso traditionelle wie klischeehafte Vorstellung literarischen Schreibens: Eine Autorin sitzt alleine an einem Schreibtisch\, bestenfalls in einer dunklen\, kleinen Kammer und lässt seiner/ihrer Kreativität freien Lauf – natürlich just in dem Moment\, in dem er/sie\, “von der Muse geküsst”\, einen Moment dichterischer Erleuchtung erlebt. Der literarische Schaffensprozess ist kontemplativ\, ein mystischer\, ein opaker Akt\, an dessen Ende auf wundersameWeise ein Buch steht. Nun handelt es sich bei Stürmers Versen um keine popkulturelleRomantisierung von Schriftstellerei\, sondern um die Reproduktion eines Bildes\, das vielmehr von den zentralen Akteuren des Literaturbetriebes seit Jahrhunderten selbst kultiviert wird – den Schriftsteller*innen. Die Imagination von Autorschaft als ‚einsamer Akt‘ hat ihren Ursprung schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Gegen die vorherrschende normative Regelpoetik etablierte sich ab den 1770er-Jahren\, befeuert durch die Genieästhetik des Sturm und Drang\, das Konzept individueller Autorschaft. Der/Die Schreibende tritt als Schöpferin in Erscheinung; seine/ihre einzigartigeIndividualität geht in der Originalität des singulären Kunstwerkes auf. Es ist dieses Paradigma\, das bis heute dominant geblieben ist\, wie Carolin Amlinger in ihrer vielbeachteten Studie Schreiben. Eine Soziologie literarischer Arbeit (2021) erst jüngst wieder vor Augen geführt hat: Die von ihr interviewten Autor*innen halten sich für „Alleingänger“ (708); Sozialkontakte stören\, ebenso wie Schlaf\, dasSchreiben (622). Diese Selbstcharakterisierung gibt freilich nur bedingt Auskunft über die tatsächliche schriftstellerische Praxis. Die Forschung hat in den letzten Jahren herausgearbeitet\, dass Texte in einem Ensemble kollaborativer Praktiken entstehen\, die oftmals aber im Verborgenen bleiben (Ehrmann 2023). Der ostentativen Reklamation singulärer\, geniehafter Autorschaft stehen vielfältige Formen des Austausches\, der Zusammenarbeit und der Vernetzung von Autor*innen gegenüber. Dabei erscheinen Praktiken\, Medien und Orte gemeinschaftlichen Schreibens einerseits aus synchroner Perspektive von Interesse; andererseits bedarf auch der Wandel dieser Praktiken und ihrer Inszenierungen aus diachroner Perspektive\, der bislang noch wenig in einer systematischen Zusammenschau thematisiert wurde\, Aufmerksamkeit. Den sich daraus ergebenden Fragen und Themen wollen wir uns im Rahmen unseres Panels auf dem VII. Kongress des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes (MGV) widmen. Durch Beispiele aus verschiedenen Jahrhunderten sollen Kontinuitäten und Brüche sichtbar gemacht werden. Damit schließen wir an ein produktives Forschungsfeld an\, das sich im Zuge des verstärkten Interesses an praxeologischen Fragestellungen und der Entdeckung sozialer Netzwerktheorien für die Literaturwissenschaft etabliert hat. \n\n\n\nOrganisation: Lydia Rammerstorfer\, Carina Hinterdorfer\, Julia Lückl \n\n\n\nTeilnehmer*innen: Marlene Back\, Marlene Haslinger-Fenzl\, Carina Hinterdorfer\, Lea Keil\, Sebastian Kugler\, Julia Eder\, Julia Lückl\, Maximilian Platzer\, Lydia Rammerstorfer
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SUMMARY:Lyrikwerkstatt I
DESCRIPTION:Die Lyrikwertstatt erkundet in (derzeit) gesamt drei Sitzungen die Poesie der Gegenwart. \n\n\n\n \n\n\n\nSlot 1: „Braucht es noch Form in der Lyrik? Über den Umgang mit altenFormen und neuen Konzepten in der Dichtung“: Mit Lukas Meschik und Jana VolkmannOrt: Fachbereichsbibliothek GermanistikIm Anschluss UmtrunkKonzept: Erwin Uhrmann und Lydia RammerstorferMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur.
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SUMMARY:Tagung: »Wer das Unmögliche Nicht will Dem wird das Mögliche Unmöglich« Robert Schindel
DESCRIPTION:Programm: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/JEwEK6cKgkZGNA5 \n\n\n\n23. und 24. 10. in der Alten Schmiede25. 10. Schreyvogelsaal (Hofburg)Konzept: Johanna Öttl\, Norbert Christian Wolf \n\n\n\nEine Kooperation von Alte Schmiede & dem Institut für Germanistik
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SUMMARY:Workshop: Lebens-Stil/Schreib-Stil. Bourdieus soziologische Ästhetik
DESCRIPTION:Interdisziplinärer Workshop\, 7. bis 9. November 2024 \n\n\n\nUniversität Wien\, Schreyvogelsaal\, Batthyanystiege\, Hofburg \n\n\n\nDem ‚Stil‘ kommt im umfangreichen Werk des Soziologen Pierre Bourdieu eine entscheidende Rolle zu: Für ihn gibt es keine „Domäne der Praxis“ […]\, wo die ‚Stilisierung des Lebens‘\, d. h. der Primat der Form über die Funktion\, „keinen […] Einfluß ausübt“ (Bourdieu 1987: 288). Der Stil ist\, so die zentrale Annahme\, die Hervorbringung eines positionsspezifischen Habitus und insofern ein Komplex „distinktiver Präferenzen\, in dem sich in der jeweiligen Logik eines spezifischen symbolischen Teil-Raums […] ein und dieselbe Ausdrucksintention niederschlägt“ (Bourdieu 1987: 283). Welche Kleidung ein Mensch trägt\, ob er lieber Klassik oder Pop hört\, ob er Fußball oder Tennis spielt – kurzum: sein Lebensstil –\, ist\, wie Bourdieu in seinem Hauptwerk Die feinen Unterschiede deutlich macht\, also Ausdruck seiner kulturellen bzw. klassenspezifischen Prägung. Das gilt auch für die Produktion und Rezeption von literarischen Texten: Stilistische Merkmale und Eigenheiten von Werken stehen für Bourdieu in einem direkten Zusammenhang mit den Dispositionen ihrer Autor:innen (Strukturhomologie)\, der Schreibstil ist insofern untrennbar mit dem Lebensstil verknüpft: „Es gibt nahezu keine Abhandlung während der klassischen Epoche\, die nicht zwischen Ungezwungenheit und Eleganz des Stils sowie Wohlhabenheit und Eleganz des Lebensstils einen expliziten Zusammenhang herstellte. Man denke nur an die Lehre von der sprezzatura\, der Nonchalance\, die nach Baldassare Castiglione den vollkommenen Hofmann und den vollkommenen Künstler auszeichnet.“ (Bourdieu 1987: 103\, Anm. 57) \n\n\n\nDem umfangreichen Komplex des ‚Stils‘ bei Bourdieu und seinen verschiedenen Bedeutungsnuancen möchte sich das Netzwerk „Bourdieu in den Geisteswissenschaften“ (BiG) nun im Rahmen des geplanten Workshops widmen.  \n\n\n\nKonzept: Lydia Rammerstorfer\, Haimo Stiemer und Norbert C. Wolf für das Netzwerk Bourdieu in den Geisteswissenschaften \n\n\n\nHier finden Sie das vorläufige Tagungsprogramm: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/qs7LkqAL88YCWXy \n\n\n\nMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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SUMMARY:Lyrikwerkstatt II
DESCRIPTION:Die Lyrikwertstatt erkundet in gesamt drei Sitzungen die Poesie der Gegenwart. \n\n\n\nSlot 2 „Lässt sich die Gegenwart in Gedichte fassen? Über Soziale Medien\, Künstliche Intelligenz und poetische Strategien“: Rhea Krčmářová und Jörg Piringer \n\n\n\nOrt: Fachbereichsbibliothek GermanistikKonzept: Erwin Uhrmann und Lydia RammerstorferMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur.
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SUMMARY:Fachbuch im Gespräch: Märchenforschung
DESCRIPTION:Publikationen zur Märchenforschung.Basis des Gespräches bildet das neu erschienene Handbuch Märchen:https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-66803-0 \n\n\n\nHeidi Lexe im Gespräch mit Ute Dettmar und Lothar BlumOrt: Fachbereichsbibliothek Germanistik / in Kooperation mit der STUBE \n\n\n\nOrganisation: Lydia Rammerstorfer und Julia LücklIm Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden aktuelle Fachbücher vorgestellt und in einem Expert*innenkreis besprochen. Sie dienen als Basis sowohl für die Diskussion aktueller\, innerfachlicher Tendenzen wie auch für die so wichtige und oft im universitären Alltag oft vernachlässigte interdisziplinäre Beleuchtung von Themen. Für das Publikum bietet sich hier die Möglichkeit\, verschiedene Standpunkte zu und Aspekte eines Themenbereichs kennenzulernen und sich im Publikumsgespräch an der Diskussion zubeteiligen bzw. nachzufragen.
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SUMMARY:Nahaufnahme: Laura Freudenthaler
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SUMMARY:Workshop: Briefkultur und Medienwandel um 1800
DESCRIPTION:Ort: Schreyvogelsaal (Hofburg)\, Batthyanystiege \n\n\n\nWorkshop im Rahmen des MSCA-Projekts „Journalpoetics“\, in Kooperation mit dem Institut für Germanistik Wien sowie dem Verein für Neugermanistik WienOrganisation: PD Dr. Astrid Dröse (Verona)\, Dr. Lydia Rammerstorfer (Wien)Universität Wien\, Schreyvogelsaal\, Hofburg\, BatthyanystiegeKontakt: astridkerstin.drose@univr.it / lydia.rammerstorfer@univie.ac.atProgramm: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/W5pNSLbXKTyn4pZ \n\n\n\nDas 18. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Briefe. Zwar waren Briefe bereits in der Frühen Neuzeit wichtige Kommunikationsmedien\, doch die epistolare Praxis veränderte sich im Aufklärungsjahrhundert infolge sozialgeschichtlicher Entwicklungen und technisch-logistischer Innovationen stark: So machte etwa die verbesserte Postinfrastruktur zum ersten Mal einen rascheren Austausch auch unter Privatpersonen möglich\, zugleich ließ die gesteigerte Alphabetisierung die Zahl an Briefschreibenden in die Höhe gehen. Für Frauen wird der Brief zum Medium individueller Aussprache; darüber hinaus entstanden durch die Briefkultur neue kommunikative Formeln der schriftlichen Konversation jenseits von Adel und Klerus. Briefsteller werden seit dem späten 17. und im Laufe des 18. Jahrhunderts ein wichtiges Segment des Buchmarkts.Der Brief wird aber zugleich auch als literarische Form bedeutend: Fiktive Korrespondenzen\, Briefromane und Briefgedichte simulieren im Zeichen der empfindsamen Mode Intimität und Privatheit. Man denke nur an Goethes Die Leiden des jungen Werthers (1784) – an diesem Beispiel wird deutlich\, dass „Seelenspiegelungen sowie psychologische Selbstbekenntnisse […] auch in deutschen Briefromanen des 18. Jahrhunderts keine Seltenheit“ (Košenina 2020\, 924) darstellen.Auch die res publica litteraria hatte an der intensiven Briefkultur der Zeit großen Anteil – Autorinnen und Autoren kommunizierten miteinander\, mit ihren Verlegern\, auch mit Lesern\, besprachen Texte\, versendeten Manuskripte; kurzum: Briefe waren ein zentraler Faktor für die Organisation des Literaturbetriebes bzw. überhaupt für die Etablierung eines Buchmarktes wie wir ihn heute kennen. Diese wechselseitigen Zusammenhänge zwischen Briefkultur und Literatur um 1800 wollen wir im Rahmen des Workshops in den Blick nehmen. Der Brief wird dabei als facettenreiches Medium verstanden\, das sich mit vielfältigen literarischen\, ästhetischen\, sozial- und mediengeschichtlichen sowie kulturwissenschaftlichen Fragestellungen verbinden lässt.Ein besonderer Fokus wird auf zwei leitende Aspekte gelegt: (1) auf die Form des Briefes und ihre Bedeutung für die Ästhetik um 1800 sowie (2) auf die Zusammenhänge zwischen Briefkultur und medialem Wandel.(1) Für die Mediengeschichte und Ästhetik der Weimarer Klassik spielt die Form des Briefes eine zentrale Rolle: Man denke nur an Schillers Abhandlung „Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen“\, die 1795 in mehreren Folgen in den Horen erschien. Auch an anderer Stelle wird deutlich\, wie wichtig für Schiller die unscholastische\, „epistolarische Form“ (SW V\, 1141) zur Vermittlung ästhetischer\, philosophischer und poetologischer Inhalte ist und wie experimentell er damit umgeht. Seine ästhetischen Ideen entwickelte Schiller im Kallias-Briefwechsel mit seinem Freund Körner\, im „Brief eines reisenden Dänen“ – erschienen in seiner Zeitschrift Thalia – lässt Schiller den fiktiven Besucher eines Antikensaals seine Eindrücke schildern\, seinem Zeitschriftenroman „Der Geisterseher“ (ebenfalls in der Thalia) fügt er „Philosophische Briefe“ (1786) hinzu\, in den „Briefen über Don Karlos“ (1788) rechtfertigt er sein Drama vor der Öffentlichkeit. Auf der anderen Seite waren die Autorinnen und Autoren um 1800 aktive ‚reale‘ Briefschreiber. Goethes Korrespondenz mit Schiller gehört zu den kanonischen Texten der deutschen Kultur- und Literaturgeschichte – doch z. B. auch die Briefwechsel Schillers mit seiner Schwägerin Caroline von Wolzogen\, mit der Dichterin Sophie Mereau\, mit Wilhelm von Humboldt\, dem Verleger Cotta und vielen anderen stellen ein hoch-interessantes\, bislang kaum erschlossenes Korpus dar\, das uns die die Akteure der Klassik in vielen Rollen und Situationen ihres Alltags zeigt und näher bringt.(2) Briefe stehen in einem engen Zusammenhang mit dem medialen Wandel der Zeit. Das gilt für den Buchmarkt generell\, ganz besonders aber für jenes Medium\, das das Jahrhundert wie kein anderes bestimmte: die (literarische) Zeitschrift. Gerade Periodika\, die eine größere Anzahl an Akteure zusammenbrachte und die an fixe\, zum Teil eng getaktete Publikationsrhythmen gebunden waren\, bedurften eines funktionierenden Kommunikationsnetzes. Für die Lite-raturwissenschaft sind Briefe daher eine wichtige – und zumindest von der Journalforschung – noch viel zu wenig beachtete Quelle. Aus den Briefen lassen sich einerseits wesentliche As-pekte der Journalpoetik einer Zeitschrift rekonstruieren: Sie gewähren etwa Einblick in die Praktiken der Journalarbeit\, erlauben es\, Netzwerke und Konstellationen eines Unternehmens zu erhellen und die Entstehung von Programmatiken besser zu verstehen. Im Fall von Schiller bieten sie z. B. reiche Einblicke in seine ästhetische und journalpoetische Werkstatt (etwa der Horen). Andererseits ist der Brief an sich eine bevorzugte Darstellungsform für das Medienformat Journal (s. die oben genannten Beispiele). Der explorative Workshop will diese doppelte Bedeutung der Briefkultur um 1800 für die Journalforschung im Speziellen\, aber auch generell für die Zeit um 1800 nachspürenDurch ein breites zeitliches Panorama vom späten 18. bis ins frühe/mittlere 19. Jahrhundert soll zudem eine diachrone Betrachtung möglich werden. Ausgehend von der Workshop-leitenden Annahme der zentralen Bedeutung vom Briefen für die Kommunikationskultur und den Buchmarkt um 1800 gilt es Kontinuitäten sowie Brüche zu reflektieren.
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DESCRIPTION:Workshop in Kooperation mit dem Übersetzungskollektiv „Versatorium“ \n\n\n\nOrt: Versatorium\, Am Modenapark 8-9/6/R01 (straßenseitig im Erdgeschoss Ecke Grimmelshausengasse)\, 1030 Wien \n\n\n\nIm Zentrumdieses Workshopssteht eine Auseinandersetzung mit der Praktik des Übersetzens als Verfahren der Literaturwissenschaft. Welche Perspektiven auf lyrische Texte kann Übersetzen aufzeigen\, die bei klassischen interpretatorischen Zugängen nicht eröffnet werden? \n\n\n\nDie Referentin\, Univ.-Prof. Dr. Karen Leeder (University of Oxford)\, ist eine renommierte Literaturwissenschaftlerin und vielfach ausgezeichnete Übersetzerin. Ihr Werk vereint in exemplarischer Weise die theoretischen und praktischen Seiten der Beschäftigung mit Literatur. \n\n\n\nDer Workshop findet in Kooperation mit „Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen“ statt. Versatorium ist eine Plattform für Übersetzer*innen\, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen\, die gemeinsam literarisch übersetzen und den Übersetzungsprozess theoretisch reflektieren. \n\n\n\nKonzept: Sebastian P. Klinger \n\n\n\nMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur
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SUMMARY:Lyrikwerkstatt III
DESCRIPTION:Termin: TBA \n\n\n\nDie Lyrikwertstatt erkundet in gesamt drei Sitzungen die Poesie der Gegenwart. \n\n\n\nSlot 3: „Ist Lyrik zeitlos? Was sich mit einem Gedicht erzählenlässt“ Lydia Steinbacher und Thomas Ballhausen. \n\n\n\nOrt & Kooperation mit: Alte Schmiede KulturvereinKonzept: Erwin Uhrmann und Lydia RammerstorferMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur.
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SUMMARY:Tagung: Robert Musil: "Nachlaß zu Lebzeiten" (1936)
DESCRIPTION:Konzept: Norbert Christian WolfOrganisation: Thomas Hübel \n\n\n\nWebsite mit Programm der Tagung: http://www.musilgesellschaft.at/ \n\n\n\nRobert Musils Nachlaß zu Lebzeiten (1936)\, der fiktionale Texte ebenso wie Glossen und Essays umfasst\, stellt eine der bedeutendsten Sammlungen von Kurzprosa im 20. Jahrhundert dar. Die geplante Tagung sieht eine genaue Re-Lektüre dieser poetologisch hochkomplexen Texte vor. \n\n\n\nDa Musil die im Nachlaß zu Lebzeiten vereinigten Texte zwischen 1914 und 1931 bereits in Zeitungen und Zeitschriften – in manchen Fällen mehrfach – veröffentlicht hatte\, wären die jeweiligen Publikationskontexte zu untersuchen sowie auch die Kriterien\, an denen Musil sich bei der Auswahl der Texte und der Komposition des Bandes orientierte. Weitere Themen wären die Genese der einzelnen Texte sowie die Prinzipien\, die der Überarbeitung der Texte zugrunde liegen. \n\n\n\nVergleiche mit der Kurzprosa zeitgenössischer Autorinnen und Autoren (beispielsweise G. Simmel\, E. Lasker-Schüler\, F. Blei\, A. Polgar\, E. E. Kisch\, S. Kracauer\, W. Benjamin\, J. Roth\, M. Lazar\, B. Brecht\, M. Fleißer sowie F. Kafka und R. Walser\, deren Bücher Musil besprochen hatte) könnten unter verschiedenen Aspekten erfolgen. Dadurch ließen sich auch die Spezifika von Musils poetischen Verfahrensweisen herausarbeiten. \n\n\n\nMusils Interessen decken ein weites Gebiet ab\, das den Kunst- und Wissenschaftsbetrieb\, Architektur\, Sport\, Mode\, das Geschlechterverhältnis sowie kulturtheoretische Fragen umfasst. Er verarbeitet zeitgenössische Wissensbestände und leistet Transfers bzw. Übersetzungen zwischen unterschiedlichen Wissensbereichen. Dementsprechend sind die Texte des Nachlaß zu Lebzeiten auch politisch\, sozioökonomisch\, kulturell und wissensgeschichtlich zu kontextualisieren. \n\n\n\nAktuelle Forschungsfelder und -debatten wie etwa jene zu den Animal Studies\, zur Intermedialität oder zum Begriff der Werkpolitik geben Anlass\, den Nachlaß zu Lebzeiten in neuem Licht zu lesen und neue Forschungsfragen zu entwickeln. Auch fachdidaktische Fragestellungen bieten sich an\, denn der Nachlaß zu Lebzeiten eignet sich wie kein anderes Buch Musils als erster Einstieg in dessen Werk. \n\n\n\nMusil wandte sich mit der zunächst für Zeitungen und Zeitschriften verfassten und später im Nachlaß zu Lebzeiten versammelten Kurzprosa an ein breiteres Publikum\, an einen – wie er schrieb – „unaufmerksamen\, ungleichen\, dämmerig-großen Leserkreis“ (GW II\, S. 474). Es ist verschiedentlich behauptet werden\, dass er\, um den Lesegewohnheiten dieses Publikums zu entsprechen\, seinen satirischen und ironischen Stil\, die gleitenden Übergänge von Erzählung und Essay entwickelt hat. Diese Kurzprosa bilde also eine „Stilwerkstatt“ (Thomas Hake)\, die es Musil erst ermöglichte habe\, den Mann ohne Eigenschaften zu verfassen. Die vielfältigen Bezüge des Nachlaß zu Lebzeiten zum Mann ohne Eigenschaften können in dieser Tagung herausgearbeitet werden; diese liegen auf thematischer\, motivischer\, stilistischer\, metaphorischer Ebene und betreffen auch die Verschränkung von Narrativem\, Bildhaftem und Reflexivem sowie die Adaption wissenschaftlicher Begriffe und Modelle. Gleichwohl ist auch zu fragen\, in welchen Fällen es angemessener wäre\, diese vielschichtigen Texte nicht nur in ihrer Funktion für den Mann ohne Eigenschaften und als Etappen auf dem Weg zu ihm\, sondern auch in ihrer Eigenart und Besonderheit zu begreifen. \n\n\n\n \n\n\n\nEine Kooperation der Internationalen Robert Musil-Gesellschaft\, des Instituts für Germanistik und des Vereins für NeugermanistikMit freundlicher Unterstützung der IRMG und der Stadt Wien Kultur
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SUMMARY:Kira Kaufmann: "Zeugnisse des Okkulten. Literatur und Esoterik im Wiener Fin de Siècle" (Reihe Wiener Publikationen)
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Barbara Beßlich (Heidelberg) \n\n\n\nOrt: Seminarraum I Germanistik\, Hauptgebäude\, 1.Zwischengeschoß\, Stiege 7a über Stiege 9 \n\n\n\nKaufmanns Studie widmet sich den Wechselwirkungen zwischen Literatur und Okkultismus in Wien um 1900. Sie nimmt dafür erstmals ein umfangreiches und disparates Textkorpus in den Blick und fragt\, wie sich die philologische Arbeit zu einem Weltbild verhält\, in dem nichts zufällig und alles bedeutsam ist. Das okkulte Wissen bewegt sich im Bereich der „Grenzwissenschaft“: Es drängt in autorisierte Gebiete und betreibt eine Verschiebung der konventionellen Grenzen für Wissenschaft\, Gesellschaft\, Politik und Kunst. Kurzum\, es betrifft um 1900 das Selbstverständnis eines modernen\, fortschrittlichen Lebens. Die Literatur ist hierbei nur eine künstlerische Ausdrucksform unter vielen\, in denen Grenzen ausgelotet und verschoben werden. Das Herzstück dieser Studie bilden neun Themenkomplexe\, die das Okkulte in seinen alltäglichen Erscheinungsweisen anhand unterschiedlicher literarischer und nicht-literarischer Texte greifbar machen. \n\n\n\nDas Buch zum Downloaden sowie weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Verlags: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/detail/index/sArticle/59479 \n\n\n\nIn Rahmen der Reihe Wiener Publikationen werden Forschungsarbeiten von JungwissenschaftlerInnen im Gespräch mit ExpertInnen diskutiert.Konzeption und Organisation: Lydia Rammerstorfer
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SUMMARY:Studierendentagung
DESCRIPTION:Erika-Weinzierl-Saal\, Universität Wien \n\n\n\nFrüher verstaubten sie in Schubladen\, heute verschwinden sie in digitalen Archivordnern – meist\, ohne jemals wieder geöffnet zu werden: Gemeint sind die zahlreichen Seminar- undAbschlussarbeiten\, die im Laufe eines Germanistik-Studiums entstehen. Darunter befinden sich viele innovative und originelle Arbeiten\, die es durchaus verdienen würden\, einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert zu werden. Aus diesem Grund lädt das Nachwuchsnetzwerk des Vereins für Neugermanistik bereits zum dritten Mal alle Bachelor- und Masterstudierenden des Instituts für Germanistik ein\, ihre aktuellen oder abgeschlossenen Arbeiten zur Neueren deutschen Literatur im Rahmen einer Studierendentagung zu präsentieren. Neben den studentischen Vorträgen wird esaußerdem wieder eine gemeinsame Abendveranstaltung geben. \n\n\n\n \n\n\n\nDas Programm finden Sie unter folgendem Link: https://neugermanistik-wien.us8.list-manage.com/track/click?u=99686207c3794c412b8fe6415&id=b6393c2b90&e=ff8a1c026a \n\n\n\nOrganisation und Information: Marlene Back\, Lea Keil und Julia Eder netzwerk.vereinneugermanistik@gmail.com
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SUMMARY:Nahaufnahme: Daniel Wisser
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch: Daniel Wisser | Gespräch: Christian Zolles und Alexandra Millner \n\n\n\nDaniel Wisser greift in seinen Romanen zwar wichtige gesellschaftspolitische Themen auf\, tut dies allerdings niemals mit erhobenem Zeigefinger oder in Form essayistischer Exkurse. Vielmehr verwickelt er seine Protagonist:innen in groteske Situationen und konfrontiert sie mit extremen Problematiken\, die einen indirekt zur Auseinandersetzung mit diversen realen Fehlentwicklungen zwingt. Gerne macht Wisser sich dabei über vertraute Phänomene lustig\, die er aus verfremdender Perspektive ihrer Abstrusität überführt. Den umgekehrten Weg geht er in seiner Kurzprosa\, indem er scheinbar absurde Begebenheiten erzählt\, die jedoch nur Zuspitzungen des „Normalen“ darstellen. Im Podiumsgespräch werden die Lang- und Kurzform von Daniel Wissers Prosa gegenübergestellt und Formen seines Sprachspiels analysiert. Mit Daniel Wisser diskutieren der Literaturwissenschaftler Christian Zolles und die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Millner. Daniel Wisser liest aus dem Roman 0 1 2 (Luchterhand\, 2023) und den Miniaturen Unter dem Fußboden (Klever\, 2024) sowie aus einem unveröffentlichten Text. Der Abend bildet ebenfalls die Vernissage zu Daniel Wissers Projekt Unter dem Fußboden – eine Zettelkastenistallation\, das im Foyer des Literraturhaus Wien ausgestellt wird. \n\n\n\nIn Kooperation mit dem Literaturhaus Wien\, unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien MA7/Wissenschaft.
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SUMMARY:Das (lyrische) Ich und die Gegenwart: Michael Stavaric und Daniela Chana (Lyrik-Werkstatt IV)
DESCRIPTION:Universität Wien\, Seminarraum Germanistik I\, 1. ZG \n\n\n\nLesung und Gespräch \n\n\n\nIn Daniela Chanas Gedichten ist das lyrische Ich eine involvierte Beobachterin. Sie streift durch Lokale\, besucht Vorträge\, analysiert ihre Mitmenschen\, und immer wieder entgleitet die Szenerie in einen magischen Realismus\, wenn das lyrische Ich sich etwa mit einem Leoparden zum Spaziergang trifft. Michael Stavarič thematisiert in seinem jüngsten Gedichtband „spüren“ unterschiedliche Formen von Empfindung und auch Schmerz. Zwar in Ich-Form gedichtet\, lassen diese Gedichte jedoch Rückschlüsse auf das Kollektive und die gegenwärtigen Krisen zu. Welche Formen der Identifikation lässt das lyrische Ich zu? Darf man autobiografische Rückschlüsse ziehen? Und erlaubt ein lyrisches Ich einen besseren Blick auf größere gesellschaftliche Zusammenhänge als ein/e Ich-Erzähler:in im Roman? \n\n\n\nKonzeption und Organisation: Erwin Uhrmann und Lydia Rammerstorfer
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SUMMARY:Fachbuch im Gespräch: Postmigrantische Perspektiven für die Literaturwissenschaft
DESCRIPTION:Seminarraum Germanistik I\, 1. ZG \n\n\n\nMit Wiebke Sievers (ÖAW Wien)\, Moritz Schramm (Süddänische Universität\, Odense) und Paula Wojcik (Universität Wien) \n\n\n\nDer Begriff der Postmigration\, der sich in den Sozialwissenschaften längst zu einem Gegenbegriff zur Integration entwickelt hat\, hält in den letzten Jahren vermehrt Einzug in die Literaturwissenschaften. Ziel ist ein neuer Blick auf Migration\, der sich nicht auf Migrant*innen richtet\, sondern auf Mechanismen des Ein- und Ausschlusses in postmigrantischen Gesellschaften. In dieser Veranstaltung der Reihe „Fachbuch im Gespräch“ stehen zwei Publikationen zur Debatte\, die diese Perspektive in die Literaturwissenschaften übersetzen. Wie in der Reihe üblich stellen die AutorInnen zunächst kurz das Buch der jeweils anderen Person vor\, im Anschluss folgt ein darüber hinausweisendes Gespräch über aktuelle Diskurse und Tendenzen. Für das Publikum bietet sich die Möglichkeit\, aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in einen aktuellen Forschungsbereich zu gewinnen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen bzw. nachzufragen. \n\n\n\nWeitere Informationen zu den AutorInnen und Büchern finden Sie unter: \n\n\n\nhttps://www.routledge.com/Reframing-Migration-Diversity-and-the-Arts-The-Postmigrant-Condition/Schramm-Moslund-RingPetersen-Gebauer-Post-Vitting-Seerup-Wiegand/p/book/9781032178080 \n\n\n\nhttps://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7243-5/postmigrantische-literaturgeschichte/?c=313000000 \n\n\n\nOrganisation und Konzept der Ausgabe: Lydia Rammerstorfer \n\n\n\nKonzept der Reihe „Fachbuch im Gespräch“: Alexandra Millner
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SUMMARY:Lesung: Valerie Fritsch "Zitronen"
DESCRIPTION:Lesung der Autorin / Gespräch mit dem Nachwuchsnetzwerk \n\n\n\nOrganisation: Lea Keil und Julia Eder
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SUMMARY:Lukas Kosch: "Literarisches Lesen. Von der literaturwissenschaftlichen Lesetheorie zur transdisziplinären Leseforschung." Göttingen: Wallstein 2025. (Reihe Wiener Publikationen)
DESCRIPTION:Seminarraum Germanistik I (1. ZG)\, Hauptgebäude\, Universität Wien \n\n\n\nBuchpräsentation und Gespräch mit Nastasja Penzar (dieAngwandte) \n\n\n\nDiese Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zu den Grundlagen der Leseforschung und eröffnet ein Diskussionsfeld\, auf dem sich die Frage nach der Bedeutung des Lesens für die Literaturwissenschaft einerseits und die ästhetische Rezeption von Lesetexten andererseits neu stellt. Dabei wird die Kluft zwischen den Theorien des Lesens und denen der empirischen Leseforschung überwunden\, und das literarische Lesen auf einem transdisziplinären Feld verortet.Am Beispiel von ETA Hoffmanns Erzählung »Der Sandmann« zeigt Lukas Kosch\, dass der Leseprozess\, als aktiver Austausch zwischen Textmerkmalen und Rezeptionshandlungen der Lesenden zu begreifen ist; und er liefert eine konsistente Terminologie\, um diese Interaktionsprozesse zwischen Text und Lesenden im Verlauf der Lektüre beschreibbar zu machen. (https://www.wallstein-verlag.de/9783835358546-literarisches-lesen.html)
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SUMMARY:Buchpräsentation: Die Welten des Peter Henisch
DESCRIPTION:Seminarraum Germanistik I (1. Zg.)\, Universität Wien\, Universitätsring 1 (Hauptgebäude)Walter Grünzweig\, Wynfrid Kriegleder\, Günther Stocker \n\n\n\nDetails: tba
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SUMMARY:FACHBUCH IM GESPRÄCH: LITERARISCHE AVANTGARDEN UND EXPERIMENTELLES IN DER LITERATUR
DESCRIPTION:Kabinetttheater:  Porzellangasse 49\, 1090 Wien \n\n\n\n Der Abend bietet in Form eines Podiumsgesprächs Einblicke in neueste Forschungen bezüglich literarischer Avantgarden und experimenteller Literaturen im internationalen wie im spezifisch österreichischen\, im historischen wie im heutigen Kontext.Kooperation mit dem KabinetttheaterPodium: Thomas Eder\, Károly Kókai\, Wolfgang Müller-Funk\, Vincenza ScuderiOrganisation und Moderation: Alexandra Millner \n\n\n\nhttp://www.kabinetttheater.at/ \n\n\n\nEintritt frei / freie SpendeMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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SUMMARY:Buchpräsentation und Gespräch. "Steffen Martus: Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart\, 1989 bis heute. Rowohlt 2025".
DESCRIPTION:In seinem Buch zeichnet der Berliner Literaturwissenschaftler Steffen Martus »ein Panorama der deutschen Literatur und ihrer Gesellschaft von 1989 bis zu den jüngsten Debatten um Migration\, Identität oder Klassismus. Er öffnet die Augen für die Vielfalt der Literatur und zeigt\, was sie über die Gegenwart verrät und für die Selbstverständigung unserer Gesellschaft bedeutet.« (Verlag) \n\n\n\nDer Autor präsentiert sein Buch und diskutiert mit Daniela Strigl und Norbert Christian Wolf über die Literatur (in) der Gegenwart und die Verortung der österreichischen Literatur im deutschsprachigen Gesamtzusammenhang. \n\n\n\nWo? Österreichische Gesellschaft für Literatur\, Palais Wilczek\, Herrengasse 5\, Stiege 1\, 2. Stock\, 1010 Wien  \n\n\n\nWeitere Infos zum Buch: https://www.rowohlt.de/buch/steffen-martus-erzaehlte-welt-9783737100052  \n\n\n\nOrganisation und Information: Lydia Rammerstorfer (lydia.rammerstorfer@univie.ac.at.) in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur \n\n\n\nMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien (MA7 Kultur)
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SUMMARY:Werkstatt zur Lyrik der Gegenwart V: Orte und Verortungen
DESCRIPTION:Cornelia Hülmbauer und Marit Heuß im Gespräch mit Lydia Rammerstorfer und Erwin Uhrmann \n\n\n\nOrt: Alte Schmiede Wien \n\n\n\nIm Rahmen der fünften Auflage der „Werkstatt zur Lyrik der Gegenwart“ werden Fragen von Verortungen und Ortsgebundenheit zeitgenössischer Lyrik im Gespräch und lesend mit zwei Dichter*innen erforscht: Cornelia Hülmbauer entwirft in ihrem lyrischen Romandebüt oft manchmal nie vignettenhafte Bilder aus Kindheit und Jugend\, die einer späten Reflexion unterzogen sind. Orte entstehen aus der Erinnerung und werden vor dem Hintergrund der Gegenwart neu gesetzt. Ihr hybrides Langgedicht „halb halb“ beschäftigt sich mit dem ‚dialekten‘ Wortpaar „der Mensch“ vs. „das Mensch“ und verortet damit erneut Fragen von Herkunft und Sozialisierung. \n\n\n\nMarit Heuß richtet in ihrem Debüt „Verschlissenes Idyll“ den Blick auf kulturhistorische und ökologische Aspekte von Verortung. In ihren Gedichten reist sie durch Orte und Landschaften\, erforscht ihre Ebenen\, ordnet sie neu. Diese Technik des Schichtens und damit neu Verortens\, auch verdeckter Ebenen eines Ortes\, werden im Gespräch mit den Autor*innen thematisiert\, ebenso wie die stark besetzten Begriffe Coming of Age\, bei Cornelia Hülmbauer\, und Nature Writing\, bei Marit Heuß. Unumgänglich ist in diesem Zusammenhang auch die Frage nach dem Autofiktionalen. Lesungen – auch aus bislang unveröffentlichten Texten – machen das Diskutierte unmittelbar erfahrbar.In Kooperation mit der Alten Schmiede Wien\, mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Erika Thomalla (LMU München) \n\n\n\nOrganisation und Moderation: Ass.-Prof. Dr. Dariya Manova \n\n\n\nUniversität Wien\, Hauptgebäude\, HörsaaI 32 (1. OG\, Stiege 9)
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SUMMARY:6. Wendelin Schmidt-Dengler-Lecture mit Fatima Naqvi (Yale): Die Stimmenimitatoren: Thomas Bernhard und die KI
DESCRIPTION:Wiener Vorlesung im Radiokulturhaus \n\n\n\nDer KI wird ein Paradigmenwechsel zugeschrieben: Mit ihrem Einzug in den Alltag soll sich alles verändern\, vor allem das Lesen und Verfassen von Texten. Doch was bedeutet die KI für die Analyse von Literatur? Wo hilft sie Interpret*innen weiter? Wie verändern sich die Verfahren von close und distant reading? Der Vortrag beleuchtet das Werk von Thomas Bernhard\, das in einem kollektiven Prozess an der Yale University einer Analyse unterzogen wird. Fatima Naqvi erklärt anhand von Thomas Bernhards Kurzprosa\, wie er die Imitation von Stimmen vorausgesehen hat – und was wir den heutigen Stimmenimitatoren entgegensetzen können. \n\n\n\nModeration: Norbert Christian Wolf (Universität Wien) \n\n\n\nFatima Naqvi ist Leavenworth Professor of German and Film & Media Studies an der Yale University. In ihrer aktuellen Forschung beschäftigt sie sich mit dem Thema Krankenhaus als Erfahrungsort sowie mit den Schriftstellerinnen des Roten Wien. Norbert Christian Wolf ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien.  Er leitet die Forschungsstelle Thomas Bernhard an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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SUMMARY:Nahaufnahme. Österreichische Autor/inn/en im Gespräch: Peter Waterhouse
DESCRIPTION:Peter Waterhouse ist mit zwei Sprachen groß und mit dreien zum Übersetzer geworden. Das Über-Setzen von einer Sprache in die andere mit seiner Notwendigkeit\, zum vorsprachlichen Kern der Worte vorzudringen\, hat ihm als vierte Sprache jene der Poesie eingebracht. Mit dieser Sprache fokussiert er nun im Sinne der Konkreten Poesie auf den Zeichencharakter der Sprache\, auf ihre Lautung und ihre Buchstaben\, und knüpft über das Prinzip der Ähnlichkeit wilde\, witzige und erhellende Verbindungen. Dann wieder geht er der Herkunftsspur der Wörter nach und stellt sie in einen schauderlich großen Kontext von Raum und Zeit. Über die Auseinandersetzung mit Sprache gelangt er zur Frage nach der Einwirkung politischer Entwicklungen auf den Denk- und Sprachraum des Individuums. Phänomene wie Geheimhaltung und Verrat\, Vertreibung und Flucht\, Lesen-Wollen und Nicht-Verstehen-Können erfasst Waterhouse an konkreten Anlässen und macht durch Fragen und innere Dialoge ihre überzeitliche Bedeutung sichtbar. (Alexandra Millner) \n\n\n\nIm Podiumsgespräch werden Sprache\, Struktur und die Dimension der Zeit im Roman Z Ypsilon X von Peter Waterhouse im Fokus stehen. \n\n\n\nMit Peter Waterhouse sprechen der Literaturwissenschaftler Roland Innerhofer und die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Millner. Der Autor liest Ausschnitte aus seinem rezenten Roman Z Ypsilon X (2012). \n\n\n\nPeter Waterhouse\, geboren 1956\, wuchs in Berlin auf und lebt in Wien. Studium der Germanistik und Anglistik in Wien\, seit 1979 freiberuflicher Übersetzer (Englisch\, Italienisch)\, Herausgeber der Werke von Michael Hambuger\, zahlreiche Preise. Er schreibt Lyrik\, Prosa\, Romane\, Theatertexte und poetologische Essays. \n\n\n\nRoland Innerhofer\, em. Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien\, mit einem Forschungsschwerpunkt auf Science-Fiction\, Avantgarden und das Wechselverhältnis von Literatur und Architektur in der Literatur des 19.\, 20. und 21. Jahrhunderts. \n\n\n\nAlexandra Millner\, geboren 1968\, Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien\, Leiterin eines Forschungsprojekts zur Dramatik Albert Drachs an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie Dramaturgin im Kabinetttheater. \n\n\n\nIn Kooperation mit dem Literaturhaus\, unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7/Wissenschaft.
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SUMMARY:Tagung: Joseph von Sonnenfels. Staatsreform\, Aufklärung und Literatur in der Habsburger-Monarchie
DESCRIPTION:Universität Wien\, Schreyvogelsaal (Hofburg)Joseph von Sonnenfels (1733–1817) spielte als bedeutender Vertreter der österreichischen Aufklärung eine zentrale Rolle in den juristischen\, ästhetischen und politischen Diskursen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Als prägender Akteur des habsburgischen Verwaltungswesens professionalisierte er die Ausbildung eines modernen Beamtenapparats\, trieb Reformen wie die Abschaffung der Folter und die Ausarbeitung zentraler Kodifikationen voran und prägte mit seinen Lehrbüchern\, seiner Sprach- und Theaterkritik sowie seiner publizistischen Tätigkeit Verwaltung und Publizistik bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.Im Rahmen der Tagung werden Forscherinnen und Forscher der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte\, der Literatur- und Theaterwissenschaft\, der Bürokratie- und Journalforschung sowie der Kunstgeschichte Sonnenfels’ Œuvre textnah analysieren\, seine Wirkung rekonstruieren und seine theoretischen wie praktischen Leistungen vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Problemhorizontes diskutieren.Das Tagungsprogramm finden Sie unter: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/cZ9YXETcs59pSHdEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n\n\n\nOrganisation: Sebastian Speth\, Gernot Waldner und Lydia Rammerstorfer  \n\n\n\nUniversität Wien / Institut für Germanistik in Kooperation mit der Universität Münster Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung
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SUMMARY:Lyrikwerkstatt Vi: Verena Stauffer und Siljarosa Schletterer
DESCRIPTION:Hörsaal 32  Hauptgebäude\, 1.Stock\, Stiege 9 \n\n\n\ntba
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SUMMARY:Juliane Vogel: Nehmt Scheren! Ansichten eines Werkzeugs im Zeitalter der Collage
DESCRIPTION:Juliane Vogel: Nehmt Scheren! Ansichten eines Werkzeugs im Zeitalter der Collage. Konstanz University Press 2026. \n\n\n\nBuchpräsentation mit der Autorin. Anschließend Diskussion mit Daniel Milkovits und Norbert Christian Wolf. \n\n\n\nOrt: Universität Wien\, Hauptgebäude\, Hörsaal 5 (Tiefparterre\, Stiege 9\, Hof 5) \n\n\n\nIm Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit avanciert die Schere zu einem Medium\, das den Umgang mit Texten und Bildern revolutioniert. Das Buch verfolgt ihre Karriere von einem als unschöpferisch geltenden Gebrauchsgegenstand der frühen Neuzeit zu einem zentralen Werkzeug moderner künstlerischer und literarischer Verfahren. \n\n\n\nNehmt Scheren erzählt die unwahrscheinliche Aufstiegsgeschichte eines unauffälligen Werkzeugs. Juliane Vogel zeigt\, wie die Schere zum unverzichtbaren Produktionsmittel im Umgang mit den modernen Massenmedien wurde und wie sie sich in die Ateliers und auf die Schreibtische vorarbeitete. Nach 1900 und während des Ersten Weltkriegs begründet sie ein neues Modell von Kreativität\, das mit den Konzepten der Originalität und der Autorschaft brach\, die noch die bürgerliche Kunst bestimmt hatten. Gezeigt wird jedoch auch\, dass Scherenpraktiken schon lange populär waren\, bevor sie von den Dadaisten und Surrealisten aufgegriffen\, weiterentwickelt und reflektiert wurden. \n\n\n\nIm Zentrum des Buches stehen weniger diese Scherenpraktiken selbst als die Vorstellungen\, die die Schere und ihre Praxis bei ihrem Aufstieg begleiteten: Vorstellungen von sekundärer Originalität\, Inklusivität\, sexueller und geschlechterpolitischer Mehrdeutigkeit\, Flüchtigkeit\, Selbsttätigkeit und nicht zuletzt von Gewalt\, die von ihren Schneiden ausging und die sie als Werkzeug der Moderne kennzeichnete. Juliane Vogel interessiert sich für die Papierkontakte der Schere ebenso wie für die Bedeutungen\, die dem Schneiden mit der Schere zugeschrieben wurden und die bis heute unser Verständnis der Collage und Montage mitbestimmen. \n\n\n\nText: Verlag \n\n\n\nWeitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden Sie unter https://www.wallstein-verlag.de/9783835391932-nehmt-scheren.html.Organisation: Daniel MilkovitsMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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SUMMARY:Claus Zittel: Romansymphonik. Adornos Theorie des Romans
DESCRIPTION:Claus Zittel: Romansymphonik. Adornos ‚Theorie des Romans‘. Heidelberg 2026 (= Leseszenen\, Bd. 2) \n\n\n\nBuchpräsentation und Gespräch. Moderation: Axel Pichler \n\n\n\nOrt: Universität Wien\, Hauptgebäude\, Seminarraum 5\, Tiefparterre (Hof 5) \n\n\n\nAdorno war zeitlebens ein passionierter Romanleser und veröffentlichte zahlreiche Essays zur Literatur. Doch nicht in seinen literaturkritischen Essays\, sondern erst in seiner späten Musikphilosophie ist eine Romantheorie ‚in nuce‘ versteckt. In poetologischen Gedankenexperimenten vergleicht er die Kompositionen Gustav Mahlers mit der Epik und arbeitet dabei eine materiale Formenlehre aus\, die den Weg für neue ästhetische Erfahrungen freimacht – nicht zuletzt beim Lesen von Romanen. \n\n\n\nClaus Zittel greift Adornos Ansätze zu einer an der Musik zu gewinnenden ›Romantheorie‹ auf und denkt dessen philosophische\, musik- und literaturwissenschaftliche Formideen und Gattungstheoreme so weiter\, dass sie auch neuere Entwicklungen in der erzählenden Kunst begrifflich erfassen können. \n\n\n\nText: VerlagWeitere Infos zu Buch\, Autor und Reihe finden Sie unter: https://www.winter-verlag.de/es/detail/978-3-8253-9715-9/Zittel_Romansymphonik/Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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