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SUMMARY:Traduttore Mediatore: Lyrikübersetzung als Verfahren der Literaturwissenschaft
DESCRIPTION:Workshop in Kooperation mit dem Übersetzungskollektiv „Versatorium“ \n\n\n\nOrt: Versatorium\, Am Modenapark 8-9/6/R01 (straßenseitig im Erdgeschoss Ecke Grimmelshausengasse)\, 1030 Wien \n\n\n\nIm Zentrumdieses Workshopssteht eine Auseinandersetzung mit der Praktik des Übersetzens als Verfahren der Literaturwissenschaft. Welche Perspektiven auf lyrische Texte kann Übersetzen aufzeigen\, die bei klassischen interpretatorischen Zugängen nicht eröffnet werden? \n\n\n\nDie Referentin\, Univ.-Prof. Dr. Karen Leeder (University of Oxford)\, ist eine renommierte Literaturwissenschaftlerin und vielfach ausgezeichnete Übersetzerin. Ihr Werk vereint in exemplarischer Weise die theoretischen und praktischen Seiten der Beschäftigung mit Literatur. \n\n\n\nDer Workshop findet in Kooperation mit „Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen“ statt. Versatorium ist eine Plattform für Übersetzer*innen\, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen\, die gemeinsam literarisch übersetzen und den Übersetzungsprozess theoretisch reflektieren. \n\n\n\nKonzept: Sebastian P. Klinger \n\n\n\nMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur
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SUMMARY:Lyrikwerkstatt III
DESCRIPTION:Termin: TBA \n\n\n\nDie Lyrikwertstatt erkundet in gesamt drei Sitzungen die Poesie der Gegenwart. \n\n\n\nSlot 3: „Ist Lyrik zeitlos? Was sich mit einem Gedicht erzählenlässt“ Lydia Steinbacher und Thomas Ballhausen. \n\n\n\nOrt & Kooperation mit: Alte Schmiede KulturvereinKonzept: Erwin Uhrmann und Lydia RammerstorferMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien Kultur.
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SUMMARY:Tagung: Robert Musil: "Nachlaß zu Lebzeiten" (1936)
DESCRIPTION:Konzept: Norbert Christian WolfOrganisation: Thomas Hübel \n\n\n\nWebsite mit Programm der Tagung: http://www.musilgesellschaft.at/ \n\n\n\nRobert Musils Nachlaß zu Lebzeiten (1936)\, der fiktionale Texte ebenso wie Glossen und Essays umfasst\, stellt eine der bedeutendsten Sammlungen von Kurzprosa im 20. Jahrhundert dar. Die geplante Tagung sieht eine genaue Re-Lektüre dieser poetologisch hochkomplexen Texte vor. \n\n\n\nDa Musil die im Nachlaß zu Lebzeiten vereinigten Texte zwischen 1914 und 1931 bereits in Zeitungen und Zeitschriften – in manchen Fällen mehrfach – veröffentlicht hatte\, wären die jeweiligen Publikationskontexte zu untersuchen sowie auch die Kriterien\, an denen Musil sich bei der Auswahl der Texte und der Komposition des Bandes orientierte. Weitere Themen wären die Genese der einzelnen Texte sowie die Prinzipien\, die der Überarbeitung der Texte zugrunde liegen. \n\n\n\nVergleiche mit der Kurzprosa zeitgenössischer Autorinnen und Autoren (beispielsweise G. Simmel\, E. Lasker-Schüler\, F. Blei\, A. Polgar\, E. E. Kisch\, S. Kracauer\, W. Benjamin\, J. Roth\, M. Lazar\, B. Brecht\, M. Fleißer sowie F. Kafka und R. Walser\, deren Bücher Musil besprochen hatte) könnten unter verschiedenen Aspekten erfolgen. Dadurch ließen sich auch die Spezifika von Musils poetischen Verfahrensweisen herausarbeiten. \n\n\n\nMusils Interessen decken ein weites Gebiet ab\, das den Kunst- und Wissenschaftsbetrieb\, Architektur\, Sport\, Mode\, das Geschlechterverhältnis sowie kulturtheoretische Fragen umfasst. Er verarbeitet zeitgenössische Wissensbestände und leistet Transfers bzw. Übersetzungen zwischen unterschiedlichen Wissensbereichen. Dementsprechend sind die Texte des Nachlaß zu Lebzeiten auch politisch\, sozioökonomisch\, kulturell und wissensgeschichtlich zu kontextualisieren. \n\n\n\nAktuelle Forschungsfelder und -debatten wie etwa jene zu den Animal Studies\, zur Intermedialität oder zum Begriff der Werkpolitik geben Anlass\, den Nachlaß zu Lebzeiten in neuem Licht zu lesen und neue Forschungsfragen zu entwickeln. Auch fachdidaktische Fragestellungen bieten sich an\, denn der Nachlaß zu Lebzeiten eignet sich wie kein anderes Buch Musils als erster Einstieg in dessen Werk. \n\n\n\nMusil wandte sich mit der zunächst für Zeitungen und Zeitschriften verfassten und später im Nachlaß zu Lebzeiten versammelten Kurzprosa an ein breiteres Publikum\, an einen – wie er schrieb – „unaufmerksamen\, ungleichen\, dämmerig-großen Leserkreis“ (GW II\, S. 474). Es ist verschiedentlich behauptet werden\, dass er\, um den Lesegewohnheiten dieses Publikums zu entsprechen\, seinen satirischen und ironischen Stil\, die gleitenden Übergänge von Erzählung und Essay entwickelt hat. Diese Kurzprosa bilde also eine „Stilwerkstatt“ (Thomas Hake)\, die es Musil erst ermöglichte habe\, den Mann ohne Eigenschaften zu verfassen. Die vielfältigen Bezüge des Nachlaß zu Lebzeiten zum Mann ohne Eigenschaften können in dieser Tagung herausgearbeitet werden; diese liegen auf thematischer\, motivischer\, stilistischer\, metaphorischer Ebene und betreffen auch die Verschränkung von Narrativem\, Bildhaftem und Reflexivem sowie die Adaption wissenschaftlicher Begriffe und Modelle. Gleichwohl ist auch zu fragen\, in welchen Fällen es angemessener wäre\, diese vielschichtigen Texte nicht nur in ihrer Funktion für den Mann ohne Eigenschaften und als Etappen auf dem Weg zu ihm\, sondern auch in ihrer Eigenart und Besonderheit zu begreifen. \n\n\n\n \n\n\n\nEine Kooperation der Internationalen Robert Musil-Gesellschaft\, des Instituts für Germanistik und des Vereins für NeugermanistikMit freundlicher Unterstützung der IRMG und der Stadt Wien Kultur
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SUMMARY:Kira Kaufmann: "Zeugnisse des Okkulten. Literatur und Esoterik im Wiener Fin de Siècle" (Reihe Wiener Publikationen)
DESCRIPTION:Buchpräsentation und Gespräch mit Prof. Barbara Beßlich (Heidelberg) \n\n\n\nOrt: Seminarraum I Germanistik\, Hauptgebäude\, 1.Zwischengeschoß\, Stiege 7a über Stiege 9 \n\n\n\nKaufmanns Studie widmet sich den Wechselwirkungen zwischen Literatur und Okkultismus in Wien um 1900. Sie nimmt dafür erstmals ein umfangreiches und disparates Textkorpus in den Blick und fragt\, wie sich die philologische Arbeit zu einem Weltbild verhält\, in dem nichts zufällig und alles bedeutsam ist. Das okkulte Wissen bewegt sich im Bereich der „Grenzwissenschaft“: Es drängt in autorisierte Gebiete und betreibt eine Verschiebung der konventionellen Grenzen für Wissenschaft\, Gesellschaft\, Politik und Kunst. Kurzum\, es betrifft um 1900 das Selbstverständnis eines modernen\, fortschrittlichen Lebens. Die Literatur ist hierbei nur eine künstlerische Ausdrucksform unter vielen\, in denen Grenzen ausgelotet und verschoben werden. Das Herzstück dieser Studie bilden neun Themenkomplexe\, die das Okkulte in seinen alltäglichen Erscheinungsweisen anhand unterschiedlicher literarischer und nicht-literarischer Texte greifbar machen. \n\n\n\nDas Buch zum Downloaden sowie weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Verlags: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/detail/index/sArticle/59479 \n\n\n\nIn Rahmen der Reihe Wiener Publikationen werden Forschungsarbeiten von JungwissenschaftlerInnen im Gespräch mit ExpertInnen diskutiert.Konzeption und Organisation: Lydia Rammerstorfer
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SUMMARY:Studierendentagung
DESCRIPTION:Erika-Weinzierl-Saal\, Universität Wien \n\n\n\nFrüher verstaubten sie in Schubladen\, heute verschwinden sie in digitalen Archivordnern – meist\, ohne jemals wieder geöffnet zu werden: Gemeint sind die zahlreichen Seminar- undAbschlussarbeiten\, die im Laufe eines Germanistik-Studiums entstehen. Darunter befinden sich viele innovative und originelle Arbeiten\, die es durchaus verdienen würden\, einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert zu werden. Aus diesem Grund lädt das Nachwuchsnetzwerk des Vereins für Neugermanistik bereits zum dritten Mal alle Bachelor- und Masterstudierenden des Instituts für Germanistik ein\, ihre aktuellen oder abgeschlossenen Arbeiten zur Neueren deutschen Literatur im Rahmen einer Studierendentagung zu präsentieren. Neben den studentischen Vorträgen wird esaußerdem wieder eine gemeinsame Abendveranstaltung geben. \n\n\n\n \n\n\n\nDas Programm finden Sie unter folgendem Link: https://neugermanistik-wien.us8.list-manage.com/track/click?u=99686207c3794c412b8fe6415&id=b6393c2b90&e=ff8a1c026a \n\n\n\nOrganisation und Information: Marlene Back\, Lea Keil und Julia Eder netzwerk.vereinneugermanistik@gmail.com
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SUMMARY:Nahaufnahme: Daniel Wisser
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch: Daniel Wisser | Gespräch: Christian Zolles und Alexandra Millner \n\n\n\nDaniel Wisser greift in seinen Romanen zwar wichtige gesellschaftspolitische Themen auf\, tut dies allerdings niemals mit erhobenem Zeigefinger oder in Form essayistischer Exkurse. Vielmehr verwickelt er seine Protagonist:innen in groteske Situationen und konfrontiert sie mit extremen Problematiken\, die einen indirekt zur Auseinandersetzung mit diversen realen Fehlentwicklungen zwingt. Gerne macht Wisser sich dabei über vertraute Phänomene lustig\, die er aus verfremdender Perspektive ihrer Abstrusität überführt. Den umgekehrten Weg geht er in seiner Kurzprosa\, indem er scheinbar absurde Begebenheiten erzählt\, die jedoch nur Zuspitzungen des „Normalen“ darstellen. Im Podiumsgespräch werden die Lang- und Kurzform von Daniel Wissers Prosa gegenübergestellt und Formen seines Sprachspiels analysiert. Mit Daniel Wisser diskutieren der Literaturwissenschaftler Christian Zolles und die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Millner. Daniel Wisser liest aus dem Roman 0 1 2 (Luchterhand\, 2023) und den Miniaturen Unter dem Fußboden (Klever\, 2024) sowie aus einem unveröffentlichten Text. Der Abend bildet ebenfalls die Vernissage zu Daniel Wissers Projekt Unter dem Fußboden – eine Zettelkastenistallation\, das im Foyer des Literraturhaus Wien ausgestellt wird. \n\n\n\nIn Kooperation mit dem Literaturhaus Wien\, unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien MA7/Wissenschaft.
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SUMMARY:Das (lyrische) Ich und die Gegenwart: Michael Stavaric und Daniela Chana (Lyrik-Werkstatt IV)
DESCRIPTION:Universität Wien\, Seminarraum Germanistik I\, 1. ZG \n\n\n\nLesung und Gespräch \n\n\n\nIn Daniela Chanas Gedichten ist das lyrische Ich eine involvierte Beobachterin. Sie streift durch Lokale\, besucht Vorträge\, analysiert ihre Mitmenschen\, und immer wieder entgleitet die Szenerie in einen magischen Realismus\, wenn das lyrische Ich sich etwa mit einem Leoparden zum Spaziergang trifft. Michael Stavarič thematisiert in seinem jüngsten Gedichtband „spüren“ unterschiedliche Formen von Empfindung und auch Schmerz. Zwar in Ich-Form gedichtet\, lassen diese Gedichte jedoch Rückschlüsse auf das Kollektive und die gegenwärtigen Krisen zu. Welche Formen der Identifikation lässt das lyrische Ich zu? Darf man autobiografische Rückschlüsse ziehen? Und erlaubt ein lyrisches Ich einen besseren Blick auf größere gesellschaftliche Zusammenhänge als ein/e Ich-Erzähler:in im Roman? \n\n\n\nKonzeption und Organisation: Erwin Uhrmann und Lydia Rammerstorfer
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SUMMARY:Fachbuch im Gespräch: Postmigrantische Perspektiven für die Literaturwissenschaft
DESCRIPTION:Seminarraum Germanistik I\, 1. ZG \n\n\n\nMit Wiebke Sievers (ÖAW Wien)\, Moritz Schramm (Süddänische Universität\, Odense) und Paula Wojcik (Universität Wien) \n\n\n\nDer Begriff der Postmigration\, der sich in den Sozialwissenschaften längst zu einem Gegenbegriff zur Integration entwickelt hat\, hält in den letzten Jahren vermehrt Einzug in die Literaturwissenschaften. Ziel ist ein neuer Blick auf Migration\, der sich nicht auf Migrant*innen richtet\, sondern auf Mechanismen des Ein- und Ausschlusses in postmigrantischen Gesellschaften. In dieser Veranstaltung der Reihe „Fachbuch im Gespräch“ stehen zwei Publikationen zur Debatte\, die diese Perspektive in die Literaturwissenschaften übersetzen. Wie in der Reihe üblich stellen die AutorInnen zunächst kurz das Buch der jeweils anderen Person vor\, im Anschluss folgt ein darüber hinausweisendes Gespräch über aktuelle Diskurse und Tendenzen. Für das Publikum bietet sich die Möglichkeit\, aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in einen aktuellen Forschungsbereich zu gewinnen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen bzw. nachzufragen. \n\n\n\nWeitere Informationen zu den AutorInnen und Büchern finden Sie unter: \n\n\n\nhttps://www.routledge.com/Reframing-Migration-Diversity-and-the-Arts-The-Postmigrant-Condition/Schramm-Moslund-RingPetersen-Gebauer-Post-Vitting-Seerup-Wiegand/p/book/9781032178080 \n\n\n\nhttps://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7243-5/postmigrantische-literaturgeschichte/?c=313000000 \n\n\n\nOrganisation und Konzept der Ausgabe: Lydia Rammerstorfer \n\n\n\nKonzept der Reihe „Fachbuch im Gespräch“: Alexandra Millner
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SUMMARY:Lesung: Valerie Fritsch "Zitronen"
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SUMMARY:Lukas Kosch: "Literarisches Lesen. Von der literaturwissenschaftlichen Lesetheorie zur transdisziplinären Leseforschung." Göttingen: Wallstein 2025. (Reihe Wiener Publikationen)
DESCRIPTION:Seminarraum Germanistik I (1. ZG)\, Hauptgebäude\, Universität Wien \n\n\n\nBuchpräsentation und Gespräch mit Nastasja Penzar (dieAngwandte) \n\n\n\nDiese Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zu den Grundlagen der Leseforschung und eröffnet ein Diskussionsfeld\, auf dem sich die Frage nach der Bedeutung des Lesens für die Literaturwissenschaft einerseits und die ästhetische Rezeption von Lesetexten andererseits neu stellt. Dabei wird die Kluft zwischen den Theorien des Lesens und denen der empirischen Leseforschung überwunden\, und das literarische Lesen auf einem transdisziplinären Feld verortet.Am Beispiel von ETA Hoffmanns Erzählung »Der Sandmann« zeigt Lukas Kosch\, dass der Leseprozess\, als aktiver Austausch zwischen Textmerkmalen und Rezeptionshandlungen der Lesenden zu begreifen ist; und er liefert eine konsistente Terminologie\, um diese Interaktionsprozesse zwischen Text und Lesenden im Verlauf der Lektüre beschreibbar zu machen. (https://www.wallstein-verlag.de/9783835358546-literarisches-lesen.html)
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SUMMARY:Buchpräsentation: Die Welten des Peter Henisch
DESCRIPTION:Seminarraum Germanistik I (1. Zg.)\, Universität Wien\, Universitätsring 1 (Hauptgebäude)Walter Grünzweig\, Wynfrid Kriegleder\, Günther Stocker \n\n\n\nDetails: tba
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SUMMARY:FACHBUCH IM GESPRÄCH: LITERARISCHE AVANTGARDEN UND EXPERIMENTELLES IN DER LITERATUR
DESCRIPTION:Kabinetttheater:  Porzellangasse 49\, 1090 Wien \n\n\n\n Der Abend bietet in Form eines Podiumsgesprächs Einblicke in neueste Forschungen bezüglich literarischer Avantgarden und experimenteller Literaturen im internationalen wie im spezifisch österreichischen\, im historischen wie im heutigen Kontext.Kooperation mit dem KabinetttheaterPodium: Thomas Eder\, Károly Kókai\, Wolfgang Müller-Funk\, Vincenza ScuderiOrganisation und Moderation: Alexandra Millner \n\n\n\nhttp://www.kabinetttheater.at/ \n\n\n\nEintritt frei / freie SpendeMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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SUMMARY:Buchpräsentation und Gespräch. "Steffen Martus: Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart\, 1989 bis heute. Rowohlt 2025".
DESCRIPTION:In seinem Buch zeichnet der Berliner Literaturwissenschaftler Steffen Martus »ein Panorama der deutschen Literatur und ihrer Gesellschaft von 1989 bis zu den jüngsten Debatten um Migration\, Identität oder Klassismus. Er öffnet die Augen für die Vielfalt der Literatur und zeigt\, was sie über die Gegenwart verrät und für die Selbstverständigung unserer Gesellschaft bedeutet.« (Verlag) \n\n\n\nDer Autor präsentiert sein Buch und diskutiert mit Daniela Strigl und Norbert Christian Wolf über die Literatur (in) der Gegenwart und die Verortung der österreichischen Literatur im deutschsprachigen Gesamtzusammenhang. \n\n\n\nWo? Österreichische Gesellschaft für Literatur\, Palais Wilczek\, Herrengasse 5\, Stiege 1\, 2. Stock\, 1010 Wien  \n\n\n\nWeitere Infos zum Buch: https://www.rowohlt.de/buch/steffen-martus-erzaehlte-welt-9783737100052  \n\n\n\nOrganisation und Information: Lydia Rammerstorfer (lydia.rammerstorfer@univie.ac.at.) in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur \n\n\n\nMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien (MA7 Kultur)
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SUMMARY:Werkstatt zur Lyrik der Gegenwart V: Orte und Verortungen
DESCRIPTION:Cornelia Hülmbauer und Marit Heuß im Gespräch mit Lydia Rammerstorfer und Erwin Uhrmann \n\n\n\nOrt: Alte Schmiede Wien \n\n\n\nIm Rahmen der fünften Auflage der „Werkstatt zur Lyrik der Gegenwart“ werden Fragen von Verortungen und Ortsgebundenheit zeitgenössischer Lyrik im Gespräch und lesend mit zwei Dichter*innen erforscht: Cornelia Hülmbauer entwirft in ihrem lyrischen Romandebüt oft manchmal nie vignettenhafte Bilder aus Kindheit und Jugend\, die einer späten Reflexion unterzogen sind. Orte entstehen aus der Erinnerung und werden vor dem Hintergrund der Gegenwart neu gesetzt. Ihr hybrides Langgedicht „halb halb“ beschäftigt sich mit dem ‚dialekten‘ Wortpaar „der Mensch“ vs. „das Mensch“ und verortet damit erneut Fragen von Herkunft und Sozialisierung. \n\n\n\nMarit Heuß richtet in ihrem Debüt „Verschlissenes Idyll“ den Blick auf kulturhistorische und ökologische Aspekte von Verortung. In ihren Gedichten reist sie durch Orte und Landschaften\, erforscht ihre Ebenen\, ordnet sie neu. Diese Technik des Schichtens und damit neu Verortens\, auch verdeckter Ebenen eines Ortes\, werden im Gespräch mit den Autor*innen thematisiert\, ebenso wie die stark besetzten Begriffe Coming of Age\, bei Cornelia Hülmbauer\, und Nature Writing\, bei Marit Heuß. Unumgänglich ist in diesem Zusammenhang auch die Frage nach dem Autofiktionalen. Lesungen – auch aus bislang unveröffentlichten Texten – machen das Diskutierte unmittelbar erfahrbar.In Kooperation mit der Alten Schmiede Wien\, mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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SUMMARY:Erika Thomalla: Das Ende der Adoleszenz. Popjournalismus und –Literatur um 2000
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Erika Thomalla (LMU München) \n\n\n\nOrganisation und Moderation: Ass.-Prof. Dr. Dariya Manova \n\n\n\nUniversität Wien\, Hauptgebäude\, HörsaaI 32 (1. OG\, Stiege 9)
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SUMMARY:6. Wendelin Schmidt-Dengler-Lecture mit Fatima Naqvi (Yale): Die Stimmenimitatoren: Thomas Bernhard und die KI
DESCRIPTION:Wiener Vorlesung im Radiokulturhaus \n\n\n\nDer KI wird ein Paradigmenwechsel zugeschrieben: Mit ihrem Einzug in den Alltag soll sich alles verändern\, vor allem das Lesen und Verfassen von Texten. Doch was bedeutet die KI für die Analyse von Literatur? Wo hilft sie Interpret*innen weiter? Wie verändern sich die Verfahren von close und distant reading? Der Vortrag beleuchtet das Werk von Thomas Bernhard\, das in einem kollektiven Prozess an der Yale University einer Analyse unterzogen wird. Fatima Naqvi erklärt anhand von Thomas Bernhards Kurzprosa\, wie er die Imitation von Stimmen vorausgesehen hat – und was wir den heutigen Stimmenimitatoren entgegensetzen können. \n\n\n\nModeration: Norbert Christian Wolf (Universität Wien) \n\n\n\nFatima Naqvi ist Leavenworth Professor of German and Film & Media Studies an der Yale University. In ihrer aktuellen Forschung beschäftigt sie sich mit dem Thema Krankenhaus als Erfahrungsort sowie mit den Schriftstellerinnen des Roten Wien. Norbert Christian Wolf ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien.  Er leitet die Forschungsstelle Thomas Bernhard an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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SUMMARY:Nahaufnahme. Österreichische Autor/inn/en im Gespräch: Peter Waterhouse
DESCRIPTION:Peter Waterhouse ist mit zwei Sprachen groß und mit dreien zum Übersetzer geworden. Das Über-Setzen von einer Sprache in die andere mit seiner Notwendigkeit\, zum vorsprachlichen Kern der Worte vorzudringen\, hat ihm als vierte Sprache jene der Poesie eingebracht. Mit dieser Sprache fokussiert er nun im Sinne der Konkreten Poesie auf den Zeichencharakter der Sprache\, auf ihre Lautung und ihre Buchstaben\, und knüpft über das Prinzip der Ähnlichkeit wilde\, witzige und erhellende Verbindungen. Dann wieder geht er der Herkunftsspur der Wörter nach und stellt sie in einen schauderlich großen Kontext von Raum und Zeit. Über die Auseinandersetzung mit Sprache gelangt er zur Frage nach der Einwirkung politischer Entwicklungen auf den Denk- und Sprachraum des Individuums. Phänomene wie Geheimhaltung und Verrat\, Vertreibung und Flucht\, Lesen-Wollen und Nicht-Verstehen-Können erfasst Waterhouse an konkreten Anlässen und macht durch Fragen und innere Dialoge ihre überzeitliche Bedeutung sichtbar. (Alexandra Millner) \n\n\n\nIm Podiumsgespräch werden Sprache\, Struktur und die Dimension der Zeit im Roman Z Ypsilon X von Peter Waterhouse im Fokus stehen. \n\n\n\nMit Peter Waterhouse sprechen der Literaturwissenschaftler Roland Innerhofer und die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Millner. Der Autor liest Ausschnitte aus seinem rezenten Roman Z Ypsilon X (2012). \n\n\n\nPeter Waterhouse\, geboren 1956\, wuchs in Berlin auf und lebt in Wien. Studium der Germanistik und Anglistik in Wien\, seit 1979 freiberuflicher Übersetzer (Englisch\, Italienisch)\, Herausgeber der Werke von Michael Hambuger\, zahlreiche Preise. Er schreibt Lyrik\, Prosa\, Romane\, Theatertexte und poetologische Essays. \n\n\n\nRoland Innerhofer\, em. Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien\, mit einem Forschungsschwerpunkt auf Science-Fiction\, Avantgarden und das Wechselverhältnis von Literatur und Architektur in der Literatur des 19.\, 20. und 21. Jahrhunderts. \n\n\n\nAlexandra Millner\, geboren 1968\, Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien\, Leiterin eines Forschungsprojekts zur Dramatik Albert Drachs an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie Dramaturgin im Kabinetttheater. \n\n\n\nIn Kooperation mit dem Literaturhaus\, unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7/Wissenschaft.
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SUMMARY:Tagung: Joseph von Sonnenfels. Staatsreform\, Aufklärung und Literatur in der Habsburger-Monarchie
DESCRIPTION:Universität Wien\, Schreyvogelsaal (Hofburg)Joseph von Sonnenfels (1733–1817) spielte als bedeutender Vertreter der österreichischen Aufklärung eine zentrale Rolle in den juristischen\, ästhetischen und politischen Diskursen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Als prägender Akteur des habsburgischen Verwaltungswesens professionalisierte er die Ausbildung eines modernen Beamtenapparats\, trieb Reformen wie die Abschaffung der Folter und die Ausarbeitung zentraler Kodifikationen voran und prägte mit seinen Lehrbüchern\, seiner Sprach- und Theaterkritik sowie seiner publizistischen Tätigkeit Verwaltung und Publizistik bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.Im Rahmen der Tagung werden Forscherinnen und Forscher der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte\, der Literatur- und Theaterwissenschaft\, der Bürokratie- und Journalforschung sowie der Kunstgeschichte Sonnenfels’ Œuvre textnah analysieren\, seine Wirkung rekonstruieren und seine theoretischen wie praktischen Leistungen vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Problemhorizontes diskutieren.Das Tagungsprogramm finden Sie unter: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/cZ9YXETcs59pSHdEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \n\n\n\nGefördert von der Fritz Thyssen Stiftung für WissenschaftsförderungOrganisation: Sebastian Speth (Münster)\, Gernot Waldner (Wien) und Lydia Rammerstorfer (Wien)
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SUMMARY:Lyrikwerkstatt Vi: Verena Stauffer und Siljarosa Schletterer
DESCRIPTION:Hörsaal 32  Hauptgebäude\, 1.Stock\, Stiege 9 \n\n\n\ntba
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SUMMARY:Juliane Vogel: Nehmt Scheren! Ansichten eines Werkzeugs im Zeitalter der Collage
DESCRIPTION:Juliane Vogel: Nehmt Scheren! Ansichten eines Werkzeugs im Zeitalter der Collage. Konstanz University Press 2026. \n\n\n\nBuchpräsentation mit der Autorin. Anschließend Diskussion mit Daniel Milkovits und Norbert Christian Wolf. \n\n\n\nOrt: Universität Wien\, Hauptgebäude\, Hörsaal 5 (Tiefparterre\, Stiege 9\, Hof 5) \n\n\n\nIm Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit avanciert die Schere zu einem Medium\, das den Umgang mit Texten und Bildern revolutioniert. Das Buch verfolgt ihre Karriere von einem als unschöpferisch geltenden Gebrauchsgegenstand der frühen Neuzeit zu einem zentralen Werkzeug moderner künstlerischer und literarischer Verfahren. \n\n\n\nNehmt Scheren erzählt die unwahrscheinliche Aufstiegsgeschichte eines unauffälligen Werkzeugs. Juliane Vogel zeigt\, wie die Schere zum unverzichtbaren Produktionsmittel im Umgang mit den modernen Massenmedien wurde und wie sie sich in die Ateliers und auf die Schreibtische vorarbeitete. Nach 1900 und während des Ersten Weltkriegs begründet sie ein neues Modell von Kreativität\, das mit den Konzepten der Originalität und der Autorschaft brach\, die noch die bürgerliche Kunst bestimmt hatten. Gezeigt wird jedoch auch\, dass Scherenpraktiken schon lange populär waren\, bevor sie von den Dadaisten und Surrealisten aufgegriffen\, weiterentwickelt und reflektiert wurden. \n\n\n\nIm Zentrum des Buches stehen weniger diese Scherenpraktiken selbst als die Vorstellungen\, die die Schere und ihre Praxis bei ihrem Aufstieg begleiteten: Vorstellungen von sekundärer Originalität\, Inklusivität\, sexueller und geschlechterpolitischer Mehrdeutigkeit\, Flüchtigkeit\, Selbsttätigkeit und nicht zuletzt von Gewalt\, die von ihren Schneiden ausging und die sie als Werkzeug der Moderne kennzeichnete. Juliane Vogel interessiert sich für die Papierkontakte der Schere ebenso wie für die Bedeutungen\, die dem Schneiden mit der Schere zugeschrieben wurden und die bis heute unser Verständnis der Collage und Montage mitbestimmen. \n\n\n\nText: Verlag \n\n\n\nWeitere Informationen zum Buch und zur Autorin finden Sie unter https://www.wallstein-verlag.de/9783835391932-nehmt-scheren.html.Organisation: Daniel MilkovitsMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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SUMMARY:Claus Zittel: Romansymphonik. Adornos Theorie des Romans
DESCRIPTION:Claus Zittel: Romansymphonik. Adornos ‚Theorie des Romans‘. Heidelberg 2026 (= Leseszenen\, Bd. 2) \n\n\n\nBuchpräsentation und Gespräch. Moderation: Axel Pichler \n\n\n\nOrt: Universität Wien\, Hauptgebäude\, Seminarraum 5\, Tiefparterre (Hof 5) \n\n\n\nAdorno war zeitlebens ein passionierter Romanleser und veröffentlichte zahlreiche Essays zur Literatur. Doch nicht in seinen literaturkritischen Essays\, sondern erst in seiner späten Musikphilosophie ist eine Romantheorie ‚in nuce‘ versteckt. In poetologischen Gedankenexperimenten vergleicht er die Kompositionen Gustav Mahlers mit der Epik und arbeitet dabei eine materiale Formenlehre aus\, die den Weg für neue ästhetische Erfahrungen freimacht – nicht zuletzt beim Lesen von Romanen. \n\n\n\nClaus Zittel greift Adornos Ansätze zu einer an der Musik zu gewinnenden ›Romantheorie‹ auf und denkt dessen philosophische\, musik- und literaturwissenschaftliche Formideen und Gattungstheoreme so weiter\, dass sie auch neuere Entwicklungen in der erzählenden Kunst begrifflich erfassen können. \n\n\n\nText: VerlagWeitere Infos zu Buch\, Autor und Reihe finden Sie unter: https://www.winter-verlag.de/es/detail/978-3-8253-9715-9/Zittel_Romansymphonik/Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien
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