Tagung: Joseph von Sonnenfels. Staatsreform, Aufklärung und Literatur in der Habsburger-Monarchie
7. Mai @ 09:30 – 9. Mai @ 14:30
Universität Wien, Schreyvogelsaal (Hofburg)
Joseph von Sonnenfels (1733–1817) spielte als bedeutender Vertreter der österreichischen Aufklärung eine zentrale Rolle in den juristischen, ästhetischen und politischen Diskursen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Als prägender Akteur des habsburgischen Verwaltungswesens professionalisierte er die Ausbildung eines modernen Beamtenapparats, trieb Reformen wie die Abschaffung der Folter und die Ausarbeitung zentraler Kodifikationen voran und prägte mit seinen Lehrbüchern, seiner Sprach- und Theaterkritik sowie seiner publizistischen Tätigkeit Verwaltung und Publizistik bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.
Im Rahmen der Tagung werden Forscherinnen und Forscher der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte, der Literatur- und Theaterwissenschaft, der Bürokratie- und Journalforschung sowie der Kunstgeschichte Sonnenfels’ Œuvre textnah analysieren, seine Wirkung rekonstruieren und seine theoretischen wie praktischen Leistungen vor dem Hintergrund des zeitgenössischen Problemhorizontes diskutieren.
Das Tagungsprogramm finden Sie unter: https://ucloud.univie.ac.at/index.php/s/cZ9YXETcs59pSHd
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung
Organisation: Sebastian Speth (Münster), Gernot Waldner (Wien) und Lydia Rammerstorfer (Wien)

